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Soziale Lerngruppe

Der Diagnose Autismus ist immer mit Auffälligkeiten in der Kommunikation sowie im Sozialverhalten verbunden. Auch wenn sich diese sehr unterschiedlich äußern können, sind sie recht typisch für das Erscheinungsbild.

Es sind sowohl die Art und Weise, wie Autisten Kontakt aufnehmen als auch wie sie diesen gestalten.

Das Gestalten zwischenmenschlicher Beziehungen ist außerordentlich erschwert, da Autisten andere Menschen nicht verstehen und sich selbst nicht ausdrücken können. Beide Aspekte – Verstehen und Mitteilen – sind im Zusammenhang mit Autismus beeinträchtigt.

Kinder mit Diagnose Autismus lernen soziales Verhalten nicht wie andere Kinder nebenbei! Soziale Situationen sind ihnen oft zu unübersichtlich, zudem bemerken sie soziale Signale nicht. Daher ist es besonders wichtig diesen Kindern klare und eindeutige Signale zu geben.
Die Strategien Prompting und Fading (aus der Verhaltenstherapie) sind auch in der Gruppenförderung wichtig, d.h. dem Kind werden direkte Hilfestellungen gegeben, die dann allmählich wieder ausgeblendet werden. Erwünschtes Verhalten wird schon im Ansatz sofort verstärkt und unerwünschtes Verhalten (wenn möglich) ignoriert.

Die soziale Gruppe ist eine rehabilitative Maßnahme. Das heißt ihr Ziel ist es, Kinder mit Autismus bei der Eingliederung in die Schule, Familie, Gesellschaft sowie später im Beruf zu unterstützen.

beim spielenDie Kinder sind in unterschiedliche Altersgruppen aufgeteilt und Trainings finden wöchentlich im ZASPE, Hahngasse 24 – 26, 1090 Wien statt.
Das Konzept wurde den Teilnehmern individuell angepasst und orientiert sich daher an den jeweiligen Defiziten und Bedürfnissen der Kindern. Im Rahmen der sozialen Gruppe soll nicht nur das Kommunikations- und Sozialverhalten erlernt werden, sondern auch das Erkennen und Verständnis von Emotionen und Gefühlen anderer Menschen trainiert werden. Dies soll mit Hilfe von Gesichtsausdrücken sowie dem Vorspielen von diversen Alltagssituationen, in welchen die „4 Grundgefühle“ immer eine Rolle spielen, erlernt werden.

  
Ziele der sozialen Gruppe:

  • Förderung der sozialen Interaktion
  • Verständnis von Regeln
  • Förderung der Aufmerksamkeit
  • Förderung der Kommunikation
  • Förderung imitierender Fähigkeiten
  • Förderung der Augen-Hand sowie der Augen-Fußkoordination
  • positive soziale Erfahrungen machen (Freunde finden, sich als wichtigen Teil der Gruppe erleben)
  • Sich in andere hineinversetzen zu können sowie das Gefühlsleben verstehen
  • Sich verstanden fühlen 

Methoden:

  • Verstärker (verhaltenstherapeutische Grundlage)
  • Routine (d.h. durchschaubarer Aufbau, der sich den Platz zur Flexibilität birgt)
  • Spiele
  • Partnerübungen
  • Übungen in Kleingruppen
  • Gemeinsame Outdoor - Aktivitäten

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