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Pflegegeld nach dem Wiener Pflegegeldgesetz

Zuständige Behörde für Landespflegegeldanträge:

Gesundheitswesen und Soziales der Stadt Wien (MA 15) - Referat Pflegegeld

Erforderliche Unterlagen:

ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular
Meldezettel
Staatsbürgerschaftsnachweis
Nachweis über Bezug der erhöhten Familienbeihilfe (falls vorhanden)
Sachwalterschaftsbeschluss bzw. schriftliche Vollmacht für die Vertretung im Pflegegeldverfahren (falls vorhanden)
Ärztliche Befunde (falls vorhanden)

Bei Minderjährigen zusätzlich:

Geburtsurkunde
Heiratsurkunde und Meldezettel der Eltern

Weitere Informationen:

Help.gv.at
Wien sozial - Wiener Pflegegeldgesetz 

TIPP:

  • Machen Sie für Kinder mit Autismus oder ADHS bei der Pflegegelduntersuchung unbedingt auf die Erfordernis der ständigen Anwesenheit einer Pflegeperson aufmerksam, weil die Wahrscheinlichkeit einer Eigen- oder Fremdgefährdung gegeben ist! (erhöht die Stundenanzahl)
  • Ansprüche gelten erst ab dem Folgemonat nach Antragstellung. Sollte sich eine Änderung des Pflegebedarfes aufgrund einer gesundheitlichen Veränderung ergeben, den Antrag auf Erhöhung des Pflegegeld so schnell wie möglich stellen.
  • Das Pflegegeld wird bei Kindern auch nach dem Alter und ihren Fähigkeiten gestaffelt (Körperpflege und An- und Auskleiden wird z.B. erst ab dem vollendeten 5. Lebensjahr stundenmäßig berücksichtigt, Unterstützung bei der Verrichtung der Notdurft ab dem vollendeten 3. Lebensjahr, Zubereitung von Mahlzeiten ab dem vollendeten 15. Lebensjahr). Daher bei einem "Alterssprung" rasch einen Antrag auf Erhöhung des Pflegegeldes stellen.
  • Vergessen Sie bei der Pflegegelduntersuchung nicht, den Zeitaufwand für
    • Verabreichung von Medikamenten (vor allem auch bei Abwehr durch den Patieten!)
    • Zubereiten von Diätkost (Erbrechen, Durchfälle, Verstopfung, Allergien, ...)
    • Hilfestellung bei der Einnahme von Mahlzeiten (Füttern, mangelhaftes Kauen, Essensverweigerung, ...)
    • Wickeln bei Inkontinenz (ab 3. Lebensjahr), für Toilettentraining, Hilfestellung bei der Verrichtung der Notdurft (Wischen, ...)
    • Fahrten zu Therapien sowie ärztlichen und psychologischen Untersuchungen
    • Durchführung von Therapiemaßnahmen zu Hause
    • Sonstige Pflegemaßnahmen (z.B. Okklusion der Augen beim Schielen, Hörgeräte, Brille)
    • Hilfestellung bei der Körperpflege (Baden, Zähneputzen, ...)
    • Hilfestellung beim An- und Auskleiden (Abwehr, Motivation zur Selbständigkeit)
    • Nächtliche Betreuung bei Schlafstörungen
    • Hilfestellung bei Störungen der Motorik (Halten des Löffels, Stiegensteigen, bei Gefahr durch Stürze, etc.

             anzuführen!

  • Verharmlosen Sie bei der Pflegegelduntersuchung Ihre Situation nicht! Vor allem auch nicht die psychische Belastung und die persönliche Einschränkung (geringere soziale Kontakte, Einschränkung der Möglichkeiten zu Arbeiten, etc.).

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Pflegegeld nach dem Niederösterreichischen Pflegegeldgesetz

Zuständige Behörde für Landespflegegeldanträge:

Öffnet externen Link in neuem FensterPflegegeldantrag NÖ

http://hilfe.wien.gv.at/content/de/10/InstitutionDetail.do?it_7=2098021&liid=2&senseid=214

Erforderliche Unterlagen:

ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular
Meldezettel
Staatsbürgerschaftsnachweis
Nachweis über Bezug der erhöhten Familienbeihilfe (falls vorhanden)
Sachwalterschaftsbeschluss bzw. schriftliche Vollmacht für die Vertretung im Pflegegeldverfahren (falls vorhanden)
Ärztliche Befunde (falls vorhanden)

Bei Minderjährigen zusätzlich:

Geburtsurkunde
Heiratsurkunde und Meldezettel der Eltern

Weitere Informationen:

Help.gv.at
Wien sozial - Wiener Pflegegeldgesetz 

TIPP:

  • Machen Sie für Kinder mit Autismus oder ADHS bei der Pflegegelduntersuchung unbedingt auf die Erfordernis der ständigen Anwesenheit einer Pflegeperson aufmerksam, weil die Wahrscheinlichkeit einer Eigen- oder Fremdgefährdung gegeben ist! (erhöht die Stundenanzahl)
  • Ansprüche gelten erst ab dem Folgemonat nach Antragstellung. Sollte sich eine Änderung des Pflegebedarfes aufgrund einer gesundheitlichen Veränderung ergeben, den Antrag auf Erhöhung des Pflegegeld so schnell wie möglich stellen.
  • Das Pflegegeld wird bei Kindern auch nach dem Alter und ihren Fähigkeiten gestaffelt (Körperpflege und An- und Auskleiden wird z.B. erst ab dem vollendeten 5. Lebensjahr stundenmäßig berücksichtigt, Unterstützung bei der Verrichtung der Notdurft ab dem vollendeten 3. Lebensjahr, Zubereitung von Mahlzeiten ab dem vollendeten 15. Lebensjahr). Daher bei einem "Alterssprung" rasch einen Antrag auf Erhöhung des Pflegegeldes stellen.
  • Vergessen Sie bei der Pflegegelduntersuchung nicht, den Zeitaufwand für
    • Verabreichung von Medikamenten (vor allem auch bei Abwehr durch den Patieten!)
    • Zubereiten von Diätkost (Erbrechen, Durchfälle, Verstopfung, Allergien, ...)
    • Hilfestellung bei der Einnahme von Mahlzeiten (Füttern, mangelhaftes Kauen, Essensverweigerung, ...)
    • Wickeln bei Inkontinenz (ab 3. Lebensjahr), für Toilettentraining, Hilfestellung bei der Verrichtung der Notdurft (Wischen, ...)
    • Fahrten zu Therapien sowie ärztlichen und psychologischen Untersuchungen
    • Durchführung von Therapiemaßnahmen zu Hause
    • Sonstige Pflegemaßnahmen (z.B. Okklusion der Augen beim Schielen, Hörgeräte, Brille)
    • Hilfestellung bei der Körperpflege (Baden, Zähneputzen, ...)
    • Hilfestellung beim An- und Auskleiden (Abwehr, Motivation zur Selbständigkeit)
    • Nächtliche Betreuung bei Schlafstörungen
    • Hilfestellung bei Störungen der Motorik (Halten des Löffels, Stiegensteigen, bei Gefahr durch Stürze, etc.

             anzuführen!

  • Verharmlosen Sie bei der Pflegegelduntersuchung Ihre Situation nicht! Vor allem auch nicht die psychische Belastung und die persönliche Einschränkung (geringere soziale Kontakte, Einschränkung der Möglichkeiten zu Arbeiten, etc.).

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